Am 15. Juni 2019 fand in Cottbus die Festveranstaltung anlässlich des 30jährigen Bestehens des Brandenburgischen
Apothekenmuseums statt. Zahlreiche Mitglieder des Fördervereins, Freunde und Förderer des Museums, darunter der
Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch, Frau Fuchs und Herr Dobbert als Repräsentanten der Kammer sowie
weitere Vertreter des Berufsstandes und zahlreiche Geschäftspartner waren der Einladung ins Lindner Congress
Hotel gefolgt.
Auch das Cottbuser Museum unterliegt einem ständigen Wandel und so präsentierte Frau Schiffner anschließend einen
neuen Imagefilm, der zukünftig ein noch breiteres Publikum zu einem Besuch des Hauses am Altmarkt anregen soll
und auf der Homepage des Museums zu sehen ist.
Danach sprach der Cottbuser Oberbürgermeister sein Grußwort und betonte, wie stolz Cottbus auf dieses Kleinod
der Museumslandschaft und der Stadt ist und dass die gute Zusammenarbeit für beide Seiten großen Nutzen und
Ansehen hervorbringt.
Im Anschluss spannte Herr Dobbert, der Präsident der LAK Brandenburg in seinem Grußwort einen weiten Bogen vom
Edikt von Salerno bis in die heutige Zeit und zeigte auf, dass bestimmte Dinge auch heute noch ihre Gültigkeit
und Berechtigung haben. Er nutzte die Anwesenheit des Oberbürgermeisters, ihm die Idee des Berufsstandes für ein
Pharmaziestudium im Land Brandenburg vorzustellen, was dieser mit Interesse aufnahm.
Herr Dobbert würdigte außerdem das außerordentliche Engagement zweier Persönlichkeiten, die aufs Engste mit dem
Museum verbunden sind. Zum einem ist das Herr Ulrich Gerasch, der Gründungsvater und Kustos des Hauses, ohne den
es dieses Museum wohl nicht gegeben hätte und der den Mitarbeitern und dem Vorstand mit seinem umfangreichen
pharmaziehistorischen Wissen noch heute beratend zur Seite steht. Zum anderen ist es Frau Annette Schiffner, die
gute Seele des Hauses, welches sie seit 1997 mit viel Liebe und Engagement leitet und die wohl über ebenso
umfangreiche Kenntnisse verfügt. Beide wurden anschließend für ihre Verdienste mit der Hermann-Hager-Medaille
der Landesapothekerkammer Brandenburg ausgezeichnet.
Es folgte der Vortrag „Der Apotheker Theodor Fontane“, mit dem Frau Schiffner einen Einblick in das Leben und
Schaffen Fontanes gab. Auch der nächste Vortrag „Revisionsprotokolle aus der Niederlausitz zu Fontanes Zeiten“
aus der Feder von Herrn Gerasch und vorgetragen von Frau Pank, zeichnete ein Bild der damaligen Zeit.
Mit dem Dank an die Mitarbeiter des Museums sowie alle, die diesen Tag möglich gemacht haben, endete die
Festveranstaltung und alle Teilnehmer waren eingeladen, im Anschluss im Apothekenmuseum mit einem Glas Sekt auf
das 30jährige Bestehen anzustoßen. Es gab Gelegenheit, die Sonderausstellung zu besuchen, einer kurzen Führung
durch das Haus zu folgen oder einfach bei ein paar netten Gesprächen den Tag ausklingen zu lassen.